KSG Neuhof muss gewinnen
Brisante Spiele um Meister- u. Abstiegsrunde
Morgen fallen in den Bundesligen die Entscheidungen, wer in die Meister- und Abstiegsrunden muss und für wen die Saison beendet ist. Die vier Erst-platzierten spielen um den Titel, die vier Letztplatzierten um den Abstieg. Für die übrigen Clubs endet die Spielzeit. Die KSG Neuhof braucht morgen gegen Holten-Duisburg einen Sieg, um nicht ans Tabellenende abzurutschen. Dies hätte den Vorteil, dass man mit einem Punkt besser in die Abstiegs-runde gehen könnte, ein vielleicht entscheidender Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt.
Auch die übrigen Spiele in der 1.Liga haben Brisanz. Münstermaifeld muss daheim gegen Tecklenburg 3:0 gewinnen um als beste Mannschaft in die Play-Downs zu gehen, Mülheim dagegen sollte unter normalen Umständen mit einer klaren 3:0-Niederlage in Oberthal das Schlusslicht übernehmen, vorausge-setzt, Neuhof gewinnt. Im Falle einer Neuhofer Niederlage würde Holten-Duisburg noch die Meisterrunde schaffen, ansonsten haben neben den bereits feststehenden Clus aus Oberthal und Riol der SKC Paffrath mit Heimspiel gegen Tecklenburg und SK Heiligenhaus mit Heimspiel gegen Riol die besten Karten.
In der 2.Liga-Nord reicht WS Kassel möglicherweise ein 2:1 im Heimspiel gegen Hilden zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde, wenn nicht Wattenscheid in Kamp-Lintfort gewinnt. Ronshausen muss daheim gegen Wolfsburg einen Dreier bringen, um in der Abstiegsgruppe am Gegner vorbei zu ziehen.
Die KSG erwartet morgen in Dorfborn gegen Holten sicherlich ein heißer Tanz. Die Gäste haben sich, nachdem sie nach der Heimniederlage gegen Riol schon aus den Rennen schienen, wieder berappelt. Am vergangenen Doppelspieltag holte die Mannschaft um Knut Martini zunächst in Riol einen Punkt und gewann anschließend im Nachbarschaftsduell in Mülheim. Im Vorfeld waren die Westdeutschen bereits mit einem Teilerfolg in Münstermaifeld erfolgreich. Von Hause aus spielen sie auf einer Kunststoffanlage in der Sportschule Wedau in Duisburg, von daher können sie auswärts mühelos hohe Ergebnisse mitgehen. Ein Teil der Akteure kommt aus dem ehemaligen Bundes-liga-Spitzenclub KSC Kerpen, allen voran Knut Martini und Stephan Stenger. Neben Martini und Stenger muss man Marcel Schneimann stark einschätzen, Ralf Panneck und Uwe Hippert sind immer für eine Überraschung gut. Marcel Liefgen, Neuzugang in diesem Jahr, kam bisher nicht immer zum Einsatz, für ihn kommt sporadisch, wenn es eng wird, Urgestein Hans-Joachim Röttgen zum Einsatz.
Die 99er wollen die Partie in der Formation angehen, die zuletzt in Tecklenburg am Start war. Dieter Möller hat den Test bestanden und kann hoffentlich beschwerdefrei antreten und durchspielen, neben ihm sind Jochen Schad, Werner Balzer, Boris Henkel, Werner Balzer, Boris, Jens und Frank Vogel erste Wahl.
Alle Partien beginnen am letzten Spieltag gleichzeitig um 13 Uhr, um Manipulationen vorzubeugen.



