Sportkegler bereiten sich vor

Muskelkater obligarotisch

09.08.2010

Vier Wochen vor Saisonstart ist der Großteil der Sportkegler wieder ins Training eingestiegen. Nach den ersten Einheiten ist ein kräftiger Muskelkater im Oberschenkel und Gesäß obligatorisch. Die Spielpläne sind in der Zwischenzeit online, große Überraschungen haben die Sportwarte Hans-Jürgen Stein (Hessen-/Regionalligen) und Torben Möller (Bezirk-Ost) nicht parat. Erfreulich aus heimischer Sicht ist, dass der TSV Hilders ein drittes Team ins Rennen schickt, auch die SKG Berwinkel Schlüchtern hat wieder eine zweite Mann-schaft gemeldet.

Insgesamt gehen auf Hessenebene 172 Mannschaften an den Start, nach Bezirken teilt sich dies wie folgt auf: Süd-West 78, Ost 61 und Nord 33. Besonders im Norden haben sich in den letzten Jahren die Mannschaften arg dezimiert, im Osten konnte bei den Mannschafts-meldungen diesmal der Abwärtstrend gestoppt werden.

Die verbliebenen Damenmannschaften von SKS 9 Fulda und Eintracht Heringen spielen wieder in den Herren-A-Ligen mit, es gibt im Damenbereich auch nur noch eine Hessenliga und eine Regionalliga, in denen mit Ausnahme von Kassel und Baunatal nur Clubs aus dem Süd-Westen aktiv sind.

Größte Clubs mit je 7 Mannschaften sind die KSG Mittelhessen und der KSV Wetzlar, dahinter folgen die KSG Neuhof und die SKG Sontra mit 6 Teams.

Der HKBV hatte zu Jahresbeginn 11.514 Mitglieder, dies entspricht einem Minus von 4,25% gegenüber dem Vorjahr (12024). Größte Sektion ist weiterhin ?Classic? mit 6778 Mitgliedern (7033), gefolgt von Schere mit 3441 (3645) und Bowling mit 1295 (1346).

Die Sektion Schere hat für die am 4.9.10 beginnende Spielserie 6 Bundesliga-Teams im Wettbewerb, davon zwei Damenmannschaften (Wieseck und Mittelhessen). Bei den Herren ist nach dem Abstieg der KSG Neuhof keine Mannschaft mehr in der 1.Bundesliga vertreten, neben Neuhof spielt Mittelhessen (Reiskirchen) in der 2.Liga-Süd, im Norden sind Sontra und Wiederaufsteiger WS 10 Kassel vertreten. In der Herren-Hessenliga ist nur noch eine Mannschaft aus dem Norden, der Süden (5) und Osten (4) haben hier eine klare Vormacht-stellung. Der Fuldaer Raum ist hier in diesem Jahr nur durch den KSC Pilgerzell vertreten, nachdem GF Fulda im vergangenen Jahr die Klasse nicht halten konnte.

In den Regionalligen wurde GF Fulda in den Norden eingegliedert, während GH Rommerz und die KSG Neuhof II in der Südgruppen an den Start gehen. Aufgrund des Beschlusses am Sektionstag wird ab diesem Jahr auch in der Bezirksoberliga nur noch mit 4er-Teams gespielt, damit konnten z.B. auch der KSC Datterode und die SKG Schlüchtern den Aufstieg wahrnehmen. Ob sich die 4-er Regelung bewährt, wird sich im Laufe der Saison zeigen.

Spielerwechsel sind im Kreis Fulda unbekannt, im Bezirk Ost hat Eintracht Heringen nach dem Abstieg aus der 2.Liga einen argen Aderlass, Spitzenspieler Ralf Göbel fällt verletzungsbedingt aus, daneben haben Michael Stein (Kirberg), Christian Stein (Ronshausen) und Steffen Schran (Hönebach) den Verein verlassen. Damit ist fraglich, ob mit dem verbleibenden Spielerpotential die Hessenliga gehalten werden kann. Dietmar Ill wechselt wieder einmal, diesmal geht es vom Regionalligisten TSV Süß zum Hessenligisten AN Bosserode.

 

 

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